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Mord im Kolpingexpress!

Mord im Kolpingexpress!
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Ein Teebecher sollte Petra zum Verhängnis werden. Unsere DIKO startet mit dem tragischen Tod unserer Jugendsekretärin. Logisch, dass die ganze Konferenz sich um eine Aufklärung bemühte. So wurden die Teilnehmer/innen noch am selben Abend in Fähigkeiten, die es als Ermittler/in braucht, geschult: Kooperation, Schnelligkeit, Genauigkeit, Planvolles Handeln, Absprachentreffen und natürlich der logischen Konzentration, wie Erik es nannte. Ausgebildet teilte sich die Gruppe in fünf Teams auf. Es ermittelten die CSI: Kolping, der Kolping Secret Service, das Bundeskolpingamt, die Kolpinggrenzschutztruppe 9 und die Military Intelligence Kolping.

Selbst in der Nacht ereigneten sich tragische Szenen. Es wurden an jeder Tür ein rotes X befestigt und Tabeas Zimmer abgesperrt und ein Drohbrief daran gehängt.

Am Samstagmorgen stand fest: Petra "war ein Versehen". Die Teams machten sich sogleich an die Zeugenbefragung, um herauszufinden, welche Veranstaltungen im letzten Jahr stattgefunden haben, ob Tabea dabei war und ob irgendetwas auffälliges passiert sei, wodurch Tabea sich Feinde gemacht haben könnte. Als Zeugen kamen nicht nur die Kolpingjugendmitglieder in Frage. Am Nachmittag weiteten wir die Befragung auf Vertreter/innen des Kolpingwerkes, der Kolpingjugend Bundesebene, des BDKJ und des Bistums aus. Motive wurden bei einigen Mitgliedern des Jugendteams gefunden. Während der Hinweissuchen wurde der Kreis der Verdächtigen immer kleiner. Die Wohnungsdurchsuchung im Schaumbad ergab beispielsweise, dass der/die Tatverdächtige beim Abenteuercamp mitarbeitet, einen Ring trägt, einen guten Draht nach oben hat und Tabea oft im Namen der/des Tatverdächtigen unterschreibt.
Am Samstagnachmittag erhielten wir freudigerweise kurz geistliche Begleitung von unserem Bischof. Mit unserem ständigen geistlichen Begleiter kamen wir abends zum Gottesdienst zusammen, um uns an Petra zu erinnern. Danach waren die drei Hauptverdächtigen Robin, Erik und Jan waren verschwunden und es begann eine hitzige Verfolgungsjagd. Dank der guten Ausbildung konnten alle drei auch nach Fluchtversuchen wieder vorläufig festgenommen werden.

Robin konnte anhand männlicher DNA-Spuren, die am Tatort gefunden werden, am Sonntagmorgen wieder auf freien Fuß entlassen werden. Das Gericht setzte sich aus den frisch gewählten Jugendteammitgliedern, den BDKJ- und BUKO-Delegierten sowie dem neuen Wahlausschuss zusammen. Nachdem die Anklageschriften verlesen waren und keine weiteren Anträge vorlagen, hatten die Angeklagten das letzte Wort. Am Ende konnte Erik sich nicht mehr rausreden und gestand, dass er Tabea nachträgt, dass sie die Jugendbildungsreferent/innenstelle bekommen hat, obwohl er sich auch darauf beworben hatte.
Das Gerichtsurteil fiel nach dem Mittagessen: "Im Namen des Volkes ergeht folgendes Urteil: Der Angeklagte hat sich des Mordes nach §211 StGB und des versuchten Mordes nach §211 StGB schuldig gemacht und wird zu einer Gesamtstrafe von “mit 300 Wasserbomben-Beworfen werden“ verurteilt. Gegen dieses Urteil kann keinesfalls binnen 1 Woche Revision eingelegt werden. Der Angeklagte trägt die Kosten des Verfahrens selbst. Die Urteilsvollstreckung wird sofort durchgeführt. Die Verhandlung ist hiermit geschlossen.“

Es war eine aufregende DIKO und alle waren froh, dass der Kriminalfall gelöst werden konnte.