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Advents- und Weihnachtsimpulse 2020

Advents- und Weihnachtsimpulse 2020
Advents- und Weihnachtsimpulse 2020
© pixabay.com, Peggy_Marco
© unsplash.com, Josh Appel
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Die Weihnachtszeit beginnt wieder…dieses Jahr vielleicht noch unerwarteter, als in den Jahren davor, da viele Gedanken dieses Jahr mit anderen Ereignissen beschäftigt waren. Nun möchte ich dich einladen, dich zu öffnen und bereit zu machen für dieses groß(artige) Weihnachtsfest. Bereit zu machen dafür die Geburt Jesu zu feiern. Denn er ist es, durch den wir wahrhafte Liebe und Zufriedenheit erlangen können. Er kann sie uns geben, sodass wir die Liebe in die Welt weitertragen können.

Magdalena Bieneck

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© Lina Nörtershäuser, Kolpingjugend DV Limburg
© Lina Nörtershäuser, Kolpingjugend DV Limburg

Mit diesen Worten fordert Adolph Kolping uns auf nicht nur zu reden, sondern zu handeln. Genau wie er selbst hat auch vor gut 1800 Jahren der heilige Nikolaus gehandelt. Mit ihrem Handeln und Wirken haben sowohl Kolping als auch Nikolaus ein großes Herz und ein offenes Auge für Sorgen und Nöte ihre Mitmenschen bewiesen. So wollen auch wir heute und an jedem weiteren Tag im Advent und danach, unsere Augen offen halten für die Sorgen und Nöte von Familienmitgliedern, Mitarbeitenden oder Mitschüler*innen und auch mit unserem Handeln helfen diese Sorgen aus der Welt zu schaffen.

Lina Nörtershäuser

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© pixabay.com, OpenClipart-Vectors
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Manchmal erwarten wir einfach zu viel. Von uns, von Anderen. Aber was haben wir zu verlieren, wenn wir unsere Erwartungen herunterschrauben und geduldiger sind? Zu hohe Erwartungen können lähmend sein, sie überfordern, wir fühlen uns dem nicht gewachsen und sind gestresst, wir verlieren die Kontrolle. Wenn wir aber Geduld mit uns und anderen Menschen haben, uns gegenseitig unterstützen, uns Zeit geben und so akzeptieren, wie wir sind, dann können wir am Ende vielleicht sogar einen Marathon laufen.

Chrissi Schuh

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© unsplash.com, Priscilla Du Preez
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In diesem Jahr ist Weihnachten ganz anders als sonst, aber gerade deshalb bietet es sich an, dass wir uns besonders darauf vorbereiten. Da kann das Zitat von Kolping eine Hilfe sein.

Unser ehemaliger Bischof Franz Kamphaus hat gesagt: „Mach’s wie Gott – werde Mensch“. Damit lassen sich die Worte von Kolping auf uns übertragen: Wenn wir uns und unsere Mitmenschen so nehmen, wie sie sind – wirklich als Mensch annehmen – dann verstehen wir auch viel besser, was es heißt, dass wir in ein paar Tagen feiern, dass Gott als Mensch in unsere Welt kommt.

Das heißt, dass auch wir die Eigenarten eines jeden annehmen dürfen. Ich denke da beispielsweise daran, wie schwer wir uns in der katholischen Kirche bis heute damit tun, ehrlich über die Sexualität ins Gespräch zu kommen und gut damit umzugehen, dass es ganz verschiedene Ausprägungen gibt.

Und was für ein Zeichen ist es dann, dass wir als Kolpingjugend in unserem Diözesanverband Limburg dann genau das zum Jahresthema gemacht haben – dass es nicht heißt: Irgendetwas entspricht nicht unseren Vorstellungen, deshalb können wir das nicht akzeptieren. Sondern wir kommen ins Gespräch, egal wie wir sind: „Der Mensch ist zur Freiheit geschaffen“.

Das heißt für mich, den Menschen so zu nehmen, wie er ist. Und dann verstehen wir auch viel besser, was wir an Weihnachten feiern: Dass wir alle geliebte Kinder Gottes sind und er jeden von uns liebt.

Wenn wir es schaffen, das in unserem innersten zu verstehen und wir vielleicht in den verbleibenden Tagen bis Weihnachten noch versuchen, uns mit jemandem auszutauschen, der*die uns bislang fremd ist, dann kann das Wunder der Menschwerdung bei uns stattfinden. Dann erzählen wir einem anderen Menschen auf unsere Weise von Gottes Liebe. Traut Euch!

Andreas Kratz

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© 2020-12-24_Anna Schubert_©pixabay.com, AndisBilderwerkstatt
© 2020-12-24_Anna Schubert_©pixabay.com, AndisBilderwerkstatt

Das Zitat spricht zwei Themen an: Wahrheit und Status. Armut hat eine neue Dimension bekommen. Unzählige Menschen haben durch die Lockdowns und Regeln ihre Sicherheiten, Ersparnisse oder auch ihre Arbeit verloren, stehen vor dem Bankrott oder mussten ihre Selbstständigkeit aufgeben. Wenn man tiefer schaut, erkennt man eine weitere Form der Armut – sehr viele Menschen haben in diesem Jahr Not gelitten und neue Nöte kennengelernt. Die Angst, bedroht zu sein – von einer gefährlichen Krankheit, von Einsamkeit, von Einschränkungen, von der Unvorsichtigkeit anderer, von sehr vielen Veränderungen, die große Teile des Lebens beeinflussen – ist allgegenwärtig und für fast jeden Menschen belastend.

Hier zeigt sich der Umgang mit der Wahrheit. Ich glaube, noch nie haben Verschwörungstheorien so unmittelbar unser Leben berührt wie mit Corona, noch nie waren so viele Menschen in unterschiedlichen „Lagern“, was die Wahrheit über Corona oder den Sinn von Masken betrifft, gespalten. Jeder persönlich muss entscheiden, was wahr ist, was sinnvoll oder übertrieben ist, kurz, wie man sich positioniert und verhält. Und das nicht allgemein , sondern ganz speziell an jedem Tag.

Was bedeutet uns da Weihnachten?

Jesus wurde arm geboren. Gott wurde Mensch, um die Wahrheit der Liebe in die Welt zu bringen. Als Christen glauben wir daran. Unser Glaube ermöglicht uns, uns in einen größeren Zusammenhang zu stellen und darauf zu vertrauen, dass wir tief verbunden sind mit der Liebe Gottes. Das bedeutet für mich, dass ich eine Sicherheit in meinem Leben spüren kann, die nichts in dieser Welt bedrohen kann. Gerade jetzt darf ich darauf vertrauen, dass Gott um die Nöte der Menschen weiß und sie mit neuem Leben beantwortet. Das also kann Weihnachten in diesem Jahr beantworten: Gott wird Mensch – er schenkt geliebtes Leben in jede Realität hinein, Hoffnung auf Neues, Gott lässt uns nie allein und sagt Ja zu unserem Leben, zu uns.

Ich wünsche euch allen ein vertrauensvolles, lebensbejahendes Weihnachtsfest!

Anna Schubert

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© pixabay.com, geralt
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Der Spätherbst und Winter sind für viele Menschen schwere Zeiten. Es wird spät hell, früh dunkel und an manchen Tagen eigentlich gar nicht richtig hell. Das Wetter ist oft grau und drückt auf die Stimmung. Dieses Jahr wird es durch die Corona-Einschränkungen noch mal schwieriger werden, weil uns liebgewonnene, Struktur gebende und Kraft schenkende Dinge wegfallen. Das trifft jede*n anders und jede*r geht damit anders um. Besonders jetzt ist es wichtig für sich und sein soziales Umfeld zu schauen: Wie kann ich mir und/oder anderen Menschen eine Freude bereiten? Wie kann ich trotz Kontakteinschränkungen Spaß mit den Menschen haben, die mir wichtig sind? Kann ich manches mit Humor ein bisschen leichter sehen?

Chrissi Schuh

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© unsplash.com, Joshua Hanks
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Ich weiß nicht, wie Du es mit dem Beten hältst: Für viele ist es „uncool“ oder peinlich, darüber mit anderen zu reden. In meinem Leben und wenn ich mich mit anderen unterhalte, habe ich immer wieder das Gefühl, dass Beten tatsächlich wirkt. Als ich noch ein kleines Kind war, haben viele Menschen für meine schwer erkrankte Mama gebetet – und sie erzählt heute, wie gut es ihr getan hat, zu wissen, dass andere für sie beten und dass vermutlich auch die Gebete zu ihrer Genesung beigetragen haben.

Gerade die Corona-Situation zeigt uns: Wir haben nicht alles selbst in der Hand. Und auch wenn wir das Gefühl haben, dass nicht jedes unserer Gebete erhört wird (wenn zum Beispiel ein geliebter Mensch trotz aller Gebete doch stirbt): Ich halte es mit dem schönen Spruch „Gott antwortet immer. Nur nicht so, wie wir es uns vorstellen. Und erst recht nicht nach unserem Zeitplan.“ Vor gut 2000 Jahren war es die Überraschung, dass Gott als kleines Kind im Stall zur Welt kommt. Und vielleicht überrascht er Dich, wenn Du es 2020 wagst, mit ihm zu sprechen – zu beten. Frohe Weihnachten!

Andreas Kratz

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© pixabay.com, silviarita
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Heute ist der 31.12.2020. Morgen bricht ein neues Jahr an, das alte liegt hinter uns. Das neue unbekannte vor uns. Was habe ich dieses Jahr erlebt, was bleibt mir besonders in Erinnerung?

Dieses Jahr ist ein ganz eigenartiges: Die Corona Pandemie ist in aller Munde, wird uns und unseren Alltag noch eine Weile begleiten und prägen. Trotz aller „Umstände“ zeigt sich auch viel Schönes in der Situation: ich habe sehr gezielt Verabredungen mit Freunden vereinbart, die Zeit bewusst mit ihnen verbracht und dies auch intensiver wahrgenommen. Das gemeinsame Miteinander als ein besonderes Geschenk empfunden.

Gerade der letzte Tag im Jahr hat für ich immer eine besondere Atmosphäre. Ich blicke nochmal gezielt auf das Jahr zurück. Überlege was ich erlebt habe, welche neuen ganz besonderen Erinnerungen in dem Jahr entstanden sind. Und ich stelle fest, dass ich zufrieden bin. Dass es mir gut geht. Ich darf in einer Gesellschaft leben, die demokratisch geprägt ist, die ich durch Engagement aktiv mitgestalten kann. In der es ein soziales Netz gibt, in dem ich abgesichert bin. Ich darf quasi sorgenfrei leben, mich mit meiner individuellen Persönlichkeit entwickeln, ich darf ohne Angst ich selbst sein. Habe Chancen, Möglichkeiten und Perspektiven.

Ich bin dankbar, ein Fazit ziehen zu können. Dankbar für positiv Erlebtes. Dankbar zufrieden sein zu können. Dankbar das vergangene Jahr abschließen zu können. Dankbar mich sorgenfrei dem Neuen hinzuwenden und neugierig zu bleiben.

Ich glaube so fühlt sich Glück an.

Haltet kurz inne, atmet tief durch und startet gut in das Jahr 2021!

Annika Schmidt

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© pixabay.com, silviarita
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Klimakrise, Krieg, Flüchtlingskrise, schwere physische und psychische Krankheiten, Armut und Obdachlosigkeit, politische Konflikte – Das empört mich zwar oder macht mich mehr oder weniger betroffen, aber es ist ja Gott sei Dank weit weg und betrifft nur Andere und ich kann da sowieso nichts machen. Nur Andere? Ist das wirklich so? Viele Menschen fühlen sich angesichts von Problemen ohnmächtig und je mehr Menschen diese Probleme betreffen und je größer das Problem ist, desto mehr gehen sie aus ihrer eigenen Verantwortung heraus. Entweder, das Problem wird zum blinden Fleck oder andere Menschen müssen zuerst handeln, denn man selbst kann ja gar nichts machen. Es stimmt, andere Menschen müssen auch handeln. Aber wir müssen alle handeln, alle überlegen, was in unserer Macht steht, etwas zu tun, egal, wie klein und nichtig es uns erscheint, denn wir tragen eine soziale Verantwortung und gemeinsam kann man viel bewegen. Wo hast du einen blinden Fleck oder schiebst die Verantwortung gerne von dir?

Chrissi Schuh

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© pixabay.com, Angeleses
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Heute ist der 6. Januar, das neue Jahr ist fast eine Woche alt. Aber nicht nur das, es ist auch Feiertag. Und ein ganz besonderer Tag. Die Heiligen Drei Könige erreichen den Stall, in dem das Wunder geschehen ist. In dem Jesu das Licht der Welt erblickte. Zwischen Ochs und Esel, gebettet im Stroh. Mit liebenden Eltern, die ihm Wärme und Geborgenheit schenken.

Doch wie sind die Könige zu diesem Ort gekommen? Sie sind dem Stern gefolgt, haben ihn als Zeichen gedeutet. Ist dies naiv oder töricht? Oder bringt es eine tiefe Überzeugung zum Ausdruck? Konnten die Drei sich sicher sein, dem richtigen Weg zu folgen? Oder haben sie sich von einer verrückten Idee leiten lassen?

Da stellt sich mir die Frage, wo lasse ich mich leiten? Von wem lasse ich mich leiten? Welche Sterne sind meine Ankerpunkte, meine Orientierungshilfe, mein innerer Kompass? In welchen Momenten schöpfe ich Energie und Zuversicht, aus meinem Vertrauen auf mich und meine Fähigkeiten. Meinem Vertrauen in den Glauben, dass sich auch in dunkler Stunde ein Stern auftut, der mir den Weg aufzeigt. Der Helligkeit in die Dunkelheit bringt. Dass die Dunkelheit nie vollständig ist, auch etwas Schönes hat und endlich ist. Das nach der Dunkelheit wieder ein Licht schimmert. Erst ein bisschen, dann stärker wird und letztendlich alles mit Licht flutet.

Annika Schmidt

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