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Ein Wochenende auf Dikoinki

Ein Wochenende auf Dikoinki
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© KOLPINGJUGEND DV LIMBURG

Freitag

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Am Freitagabend (11.10.19) kamen wieder viele Jugendliche der Kolpingjugenden des Bistums Limburg zur DIKO in Kirchähr zusammen. Diese DIKO stand unter dem Motto „Reise nach Antananarivo“. Was macht man vor dem Einsteigen ins Flugzeug? Richtig, das Boarding! Das machten wir auch. Jede*r sollte ihre*seine Reiseunterlagen vorzeigen und bekam im Gegenzug Namensschild und Zimmerschlüssel. Nachdem Boarding und dem Zimmerbeziehen, ging es direkt weiter mit dem Abendessen, bei dem sich alle besonders über die Mozerellasticks freuten. Gegen 19:35 stiegen wir dann ins Flugzeug, ganz originell sogar mit Verspätung. Zum allgemeinen Kennenlernen spielten wir ein paar Mal Bäumchen-wechsel-dich und erzählten unserem*er Partner*in, was seit der letzten DIKO in unserer Kolpingjugend passiert ist. Zur Unterhaltung der Fluggäste bastelte die Crew ein Programm aus verschiedenen Vorträgen zusammen, so unter anderem Berichte aus der Diözesanleitung, dem Jugendteam, den Projektgruppen und der Bundesebene der Kolpingjugend. Etwa in der Mitte des Fluges kamen unerwartete Turbulenzen auf, weshalb Kapitänin Robin den Flieger auf dem Wasser notlanden musste. Zum Glück konnten alle schwimmen und wir erreichten gemeinsam eine einsame Insel: Dikoinki. Dort trafen wir Erik den einzigen Inselbewohner. Leider wurden Robin, Jan und René von einer giftigen Schlange gebissen. Zusammen bekamen wir die Zutaten für das Gegenmittel herbei geschafft. Leider folge nachdem lustigen Teil auch das Tschüss, bei dem viele eine*n wichtige*n Teamkollege*in oder eine*n gute*n Freund*in verabschieden mussten. Ein Tag voller neuer Eindrücke endete mit einer gemütlichen Plauderrunde, bei der man sich nochmal näher kennen lernen konnte.

Samstag

© KOLPINGJUGEND DV LIMBURG

Der Samstag begann mit einem leckeren Frühstück. In dem darauf folgenden Studienteil erfuhren alle Teilnehmer*innen mehr über Geschlechtervielfalt und vor welchen Herausforderungen bspw. Schwule, Lesben oder Trans* in unserer Gesellschaft stehen. Der Studienteil fand in einem spielerischen Rahmen statt. Dabei hatten wir alle so viel Spaß, dass wir die Zeit vollkommen aus dem Blick verloren. Gegen 14.30 Uhr standen dann die Wahlen an. Gewählt wurden 3 neue/alte Jute-Mitglieder und ein neues DL Mitglied. Herzlichen Glückwunsch an Jona, Florian, Gregori und Max! Anschließend folgte noch der Bericht des BDKJ Limburg. Leider nahmen die Wahlen so viel Zeit in Anspruch, dass die gemeinsame Gottesdienst Vorbereitung ausfallen musste und wir direkt zu Abend aßen. Der darauffolgende Gottesdienst war somit sehr spontan, was aber keinen wirklich gestört hat, denn es wurde letztendlich ein sehr schöner Gottesdienst mit viel Musik und spontanen Gebeten und Fürbitten. Nachdem Gottesdienst ging es über in einen gemütlichen Abend, an dem weiterhin viel Musik gemacht wurde. Allen machte der Abend sehr viel Spaß, weshalb es für viele noch eine lange Nacht wurde, bzw. eine sehr kurze.

Sonntag

Umso mehr taten einem am nächsten Morgen die Ohren weh, als der Wecker klingelte. Mit einem leckeren Frühstück wurden alle wieder munter und wir konnten mit dem nächsten Programmpunkt beginnen. Da wurden uns die Aktionen der Kolpingjugend im nächsten Jahr näher gebracht. Alles steht unter dem #ZurFreiheitGeschaffen. Wir können uns auf Filmabende, eine Tour in den Osten, drei Tage auf dem Lahn-Camino, Begegnungen mit anderen Religionen oder Menschen mit Beeinträchtigungen und jeden 19. eines Monats auf einen queeren Stammtisch freuen. Anschließend folgte die Frage, wie kommen wir von Dikoninki weg? Eine der Flugbegleiterinnen konnte beim Absturz ein Walkitalki retten. Leider gingen bei der Landung einige Teile verloren, die wir dann suchen gingen. Nach einer kleinen Wanderung oder einer intensiven Suchaktion und dem gemeinsamen Aufräumen, hatten sich alle das Mittagessen verdient. Gegen 13:00 Uhr wurden alle etwas betrübter, denn für einige war nun der Abschied für eine lange Zeit an der Reihe. Nach vielen Umarmungen und einer Menge Verabschiedungen, ging ein Wochenende voller neuer Eindrücke, neuer Bekanntschaften und vor allem ein Wochenende, das wir alle nicht so schnell vergessen werden zu Ende.

Von Lina Nörtershäuser

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