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Pilger*innen 2021

Der Muschel folgend.
Pilger*innen 2021
Pilger*innen 2021
© Tabea Eberl

Es wird wieder nichts...

Leider ist es uns auch 2021 noch nicht möglich gemeinsam als Pilger*innen unterwegs zu sein. Als Alternative möchten wir alleine gemeinsam mit euch unterwegssein. Für jeden Tag gibt es einen Impuls und eine kleine Aufgabe. Zum Abschluss laden wir für Samstag, 10.04. um 11 Uhr zu einem digitalen Brunch ein.

Impulse und Aufgaben findet ihr hier weiter unten und tagesaktuell auf unseren sozialen Medien.
 

© Bilder: Canva, Kolpingjugend DV Limburg
© Bilder: Canva, Kolpingjugend DV Limburg

Pilger*innen-Impuls

Ich mache mich auf den Weg

Ich trage einen Pilgerstab bei mir,
der mich mit der uralten Tradition des Pilgerns verbindet

Ich folge der Jakobsmuschel,
in dem Vertrauen, dass sie mir den rechten Weg weisen wird

Ich bete zu Gott,
dass er bei mir sein und mich beschützen soll

Ich halte inne,
auf der Suche nach Stille und mir selbst

Ich suche mir einen Gegenstand,
der mich immer an meine Pilgerreise erinnern wird

 

Probier es heute aus!

Momentan können wir physisch nicht reisen.

Aber mit Geschichten und Büchern, können wir zumindest im Kopf woanders sein.

Nimm dir heute Abend eine halbe Stunde Zeit und lies die Pilger-Kurzgeschichte. Vielleicht möchtest du sie ja auch jemandem vorlesen oder sie dir vorlesen lassen?

Pilger-Kurzgeschichte
© Bilder: Canva, Kolpingjugend DV Limburg

Pilger*innen-Impuls

Sowieso – Mark Forster

Viele von euch werden das Lied „Sowieso“ von Mark Forster sicherlich kennen, vielleicht hat jemand den Text auch direkt im Kopf. Falls nicht, habe ich hier mal ein paar Stellen für euch:

Mark singt direkt in seiner ersten Strophe: „Geh‘ auch durch schlechte Phasen, ich bin geduldig und nehme zum Schluss die besten Karten und fällt der Jenga Turm, egal gib‘ mir Verlängerung, halt neuer Plan dann, denn Leben ist Veränderung.“

Schlechte Phasen? Ja, ich glaub so kann man die ganze Corona-Situation definitiv nennen. Geduld? Ich glaube, davon haben wir nie mehr gebraucht. Viele unserer Pläne mussten wir seit März 2020 verändern oder gleich ganz über den Haufen werfen. Aber haben wir nicht gerade dadurch neue Chancen und Herausforderungen bekommen? Ist nicht jede*r von uns daran gewachsen und hat neue Pläne geschmiedet?

Da kann ich dem Forster nur zustimmen: Leben ist halt Veränderung, und eigentlich macht es das Ganze dadurch doch viel cooler. Schließlich singt er ja auch: Egal was kommt, es wird gut, sowieso. Immer geht ne neue Tür auf, irgendwo. Auch wenn’s grad nicht so läuft, wie gewohnt, egal, es wird gut sowieso.

Also Leute, schnappt euch euer Handy, eure Anlage oder was auch immer und hört euch das Lied mal an. Holt euch etwas gute Laune und neue Hoffnung auf bessere Zeiten, denn diese werden kommen. Wie heißt es doch auch so schön: Am Ende wird alles gut und wenn es noch nicht gut ist, ist es auch nicht das Ende.

 

 

Probier es heute aus!

Wen hast du in den letzten Tagen, Wochen, Monaten nicht gesehen oder gesprochen? Zu wem hast du vielleicht den Kontakt verloren? Wem möchtest du einfach mal wieder etwas sagen oder eine Freude bereiten?

Mache es doch mal ganz altmodisch und schreibe dieser Person einen Brief. Erzähle ihm*ihr was in deinem Leben in letzter Zeit so passiert ist, oder einfach alles was dir auf dem Herzen liegt oder du einfach mal loswerden willst.

Du kannst auch einfach an dich selbst schreiben, vielleicht sogar an dein zukünftiges Ich, um dir selbst einfach mal wieder etwas zu sagen.

Egal wie du dich entscheidest, nimm dir Stift und Papier und schreib los. Viel Spaß!

© Bilder: Canva, Kolpingjugend DV Limburg

Pilger*innen-Impuls

Gegenwart - Annenmaykantereit

Die Band Annenmaykantereit ist eine deutsche Band, die durch Songs wie "Pocahontas" oder "Barfuß am Klavier" bekannt wurde. Während der Coronapandemie brachte die Band ein ganzes Album raus, in welchem sie sich mit der aktuellen Situation befasste.

Der Song "Gegenwart" drückt die aktuelle Stimmung, die viele in der Gesellschaft sehr gut aus. Jede*r sitzt fast durchgehend zu Hause und Orte der Ablenkung wie Kinos oder Kneipen sind geschlossen. Auch der Kontakt zu Freund*innen und Verwandten ist wenig oder nur online möglich und allein das engste Umfeld sowie Kolleg*innen stellen die einzigen sozialen Kontakte dar.

Dadurch gerät der Fokus eher auf Dinge wie soziale Medien und Streamingdienste. Negative Dinge wie Nachrichten zur aktuellen Lage und Zahlen wie Inzidenz, r-Faktor und Todesfälle erzeugen ein dauerhaft schlechtes Gefühl, teilweise sogar Depressionen. Das Zeitgefühl geht verloren und die unbeständige Lage erzeugt eine Hilflosigkeit und zerstört sämtliche Planungsspielräume.

Die kleinen schönen Dinge und das privilegierte Leben geraten dabei häufig völlig aus dem Blick. Um dieser Lethargie und dem dauerhaften Nachrichtenfluss zu entkommen, wird es umso wichtiger auch mal aus der Wohnung rauszukommen und, zwar nur eingeschränkt, aber trotzdem Kontakte zu pflegen und die dauerhafte Sorge einmal loszuwerden.  "Das Handy mal ein paar Stunden weglegen", in der Natur spazieren gehen, Sport machen, ein Buch lesen und vielleicht einmal alte Kontakte wiederbeleben sind gute Möglichkeiten dafür.

Hör dir den Song doch einfach mal an und denk über ihn nach.

 

Probier es heute aus!

Mal wirklich Ruhe haben. Gibt’s das noch?

Die Meisten werden es kennen: Nebenbei Musik laufen lassen, eine Serie schauen, sich unterhalten, eine Sprachnachricht anhören oder was auch immer. Wirklich Ruhe und Konzentration haben viele kaum noch. Und wenn mal keine Eindrücke durch Handy oder Laptop auf einen einprasseln, dann sind es doch meist noch andere: ein Buch oder Zeitung lesen, ein Gespräch führen oder Anstrengung durch Sport. Irgendwas machen wir doch immer. Dabei ist es so wichtig, sich auch einmal Zeit für sich selbst zu nehmen, abzuschalten und einmal gar nichts zu tun.

Die heutige Aufgabe: Nimm dir einmal Zeit für dich! Geh raus und setz dich auf eine Bank, eine Mauer, auf den Boden, geh raus spazieren oder joggen oder Fahrradfahren wohin auch immer du möchtest und schalte einfach mal ab. Nimm dir so viel Zeit wie du willst und genieße einfach mal die Ruhe.

© Bilder: Canva, Kolpingjugend DV Limburg

Pilger*innen-Impuls

An allen Pilger*innenzielen im Mittelalter konnte man Pilger*innenabzeichen erwerben. Sie sollten den*die Pilger*in auf dem Heimweg und auch noch in der Heimat schützen. Das Pilger*innen abzeichen der Santiago-Pilger*innen war (und ist) die Jakobsmuschel, die ursprünglich auch als Nachweis diente, dass der*die Pilger*in die Reise tatsächlich absolviert hatte. Heute dient sie mehr zur Orientierung. Über all auf dem Jakobsweg findet man die Jakobsmuschel als Wegweiser in Richtung Santiago.

 

Probier es heute aus!

Versuch doch mal eine dieser Muscheln, in deiner Gegend zu finden und folge ihr ein Stück. Vielleicht lernst du so einen neuen Weg kennen oder realisierst das auch gar nicht weit weg von dir ein Stück Jakobsweg liegt. Bei einem kannst du dir sicher sein: solange du den Muscheln folgst, kommst du nicht vom Weg ab.

Samstag, 10. April 2021

© Bilder: Canva, Kolpingjugend DV Limburg

Lasst uns zusammen brunchen und uns über die Erfahrungen der Woche oder irgendwas anderes austauschen. Macht euch was zu Essen und loggt euch in Zoom ein. Wir freuen uns auf euch.

 

 

 

 

 

 

 

 

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