„Altes entdecken – Neues verstehen“

Braubach. Vom 22. bis 25. Mai 2026 verwandelte die Kolpingjugend den Zeltplatz in Braubach in einen Ort voller Entdeckungen und Abenteuer. Unter dem Motto „Altes entdecken – Neues verstehen“ erlebten die insgesamt 25 Teilnehmer*innen und 11 Teamer*innen vier Tage fernab vom Alltag.

Ein Start voller Tatendrang

Schon bei der Ankunft am Freitagnachmittag herrschte geschäftiges Treiben. Auf dem großen Platz wurden Zelte aufgeschlagen und alles für die Kinder vorbereitet. Nachdem alle eingetroffen waren, wurden die Zelte bezogen, sodass die Kinder schnell ihren Platz in der neuen Gemeinschaft finden konnten und sich wohl fühlten. Betreut wurden sie dabei von festen Zeltpaten*innen. Für manche war es eine völlig neue Erfahrung: „Ich war noch nie auf einem Zeltlager. Das war mein erstes“. Über die Stimmung im Zelt berichtete eine weitere Teilnehmerin: „Es war richtig schön, wir waren alle so wie Schwestern“. Der erste Abend klang traditionell am Lagerfeuer aus, nachdem die Teilnehmer*innen sich bei Spielen und dem ersten gemeinsamen Abendessen kennenlernten.

Man musste natürlich erstmal reinfinden in das Thema, aber wenn man es dann verstanden hatte, war’s echt gut“ Quelle: Teilnehmerin des Abenteuercamps

Zwischen Wissenschaft und Action

Ganz unter dem Motto „Altes entdecken – Neues verstehen“, stand der Samstag im Zeichen der Wissenschaft und Neugier. Vormittags verwandelte sich der Platz in ein Freiluft-Labor für einen Experimente-Workshop. Nachmittags folgte mit dem Stationsspiel „Rettet Frau Hund“ für viele Teilnehmer*innen ein spielerisches Highlight. Trotz des teils herausfordernden Mottos war das Feedback positiv: „Man musste natürlich erstmal reinfinden in das Thema, aber wenn man es dann
verstanden hatte, war’s echt gut“.
Am Abend folgte dann als weiterer altbewährter Höhepunkt die Nachtwanderung. „Das war so schön. Es hat so viel Spaß gemacht, das werde ich niemals vergessen“, schwärmte eines der Kinder.

Der Sonntag startete wie jeder Morgen des Wochenendes mit gemeinsamem Frühsport. Außerdem bot der Tag Raum für Freizeit und ein großes „Trivial Pursuit“-Spiel am Nachmittag. Dass solche Geländespiele besonders gut ankamen, lag vor allem am Gemeinschaftsgefühl: „Ich glaube schon, dass das das Beste ist, weil man macht das in der Gruppe zusammen und das ist einfach schön“. Auch spontane Aktionen blieben in Erinnerung. Auf die Frage nach dem lustigsten Moment, antwortete eine Teilnehmerin: „Als wir Schuhweitwurf auf der Schaukel gespielt haben“. Den feierlichen Abschluss bildete wie jedes Jahr ein Buffet zum großen Abend-Festessen, gefolgt von einer Kinderdisco und Stockbrot am Lagerfeuer.

Abschied mit Ausblick

Bevor am Montag die Heimreise angetreten wurde, standen noch zwei wichtige Punkte auf dem Programm. Das Bauen von Raketen aus Wasserflaschen sowie die Gruppenfotos. Nach dem Abbau der Zelte und einem letzten gemeinsamen Mittagessen, wurde sich verabschiedet. Gefragt nach einer Zusammenfassung des Camps in drei Worten, fielen Begriffe wie „abenteuerlich, wunderschön und spannend“ oder „lustig, lehrreich und gemeinschaftlich“. Müde, aber zufrieden, traten die Kinder am Montagnachmittag die Heimreise an und ein weiteres gelungenes Abenteuercamp ging zu Ende.

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